«Le grognement vague» Skulptur und Hörstück
Eine Kunstintervention im öffentlichen Raum von LAST

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Mittig auf dem Vulkanplatz wächst eine spezielle blaue Pflanze aus der Erde.
Die Pflanze setzt sich aus kleinen Rohrstücken zusammen, die ähnlich Schachtelhalmen oder Bambus leicht abgewinkelt miteinander verbunden sind. Die Pflanze wächst sowohl in die Höhe als auch leicht zur Seite. An den Rohrenden sind gelbe Rohrabschlüsse angebracht. Es handelt sich dabei um handelsübliche Abwasserrohre, die mit blauem Band umwickelt sind, um Verletzungen durch den Transport besser zu erkennen. Die starke Kontrastfarbe ist für die Skulptur auf dem Vulkanplatz ideal, sie soll die Fahrgäste und Rezipierenden von weitem irritieren und sie zu einer näheren Betrachtung verleiten. Die Rohre sind in der Skulptur ihrer sonstigen Funktion völlig enthoben.
Eine Audioarbeit erklingt aus einigen dieser gelben, an diesen Stellen perforierten Rohrabschlüsse. Das Hörstück thematisiert das Erdbrummen, nimmt das Dröhnen und Stottern der Erde auf und macht es hörbar. Verdichtet wird das Hörstück mit einer Textebene aus «Füllwörtern», die im Vorfeld des Projektes vor Ort auf dem Vulkanplatz erlauscht und gesammelt werden. Diese in der Audioarbeit übereinandergesprochenen «Füllwörter» segeln im höheren Frequenzbereich über die tiefen Frequenzen des Erdbrummens. Bewegen sich die Rezipierenden in die Nähe der Skulptur, ist die Audioarbeit klar zu vernehmen. Die Kunstintervention thematisiert das Momentane, das stetig sich Verändernde und lässt ein leises Unbehagen spürbar werden.

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Making off-Bilder Vorschaubild

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GASTRÄUME 2019
Kunst auf öffentlichen Plätzen Zürichs

7. Juni - 1. September 2019

LAST: «Le grognement vague»

Vulkanplatz, Zürich-Altstetten
(Endhaltestelle Tram 4, Bahnhof Altstetten Nord)



Hörstück

Sprechende:
Matthias Hungerbühler
Céline Landolt
Nico Lazúla

Lyrik:
Sascha Kokot
(«Wir werden in unseren Kammern nicht mehr wach», aus: Ferner, Edition Azur, Dresden 2017).

Komposition:
LAST Nico Lazúla / Ruedi Staub

Audiomix: Anselm Caminada

Link zum Hörstück





Courtesy:
Kunstkollektiv LAST / LOKAL 14

Mit Unterstützung von:
Vorfa-Plast AG
Geberit AG
Georges und Jenny Bloch Stiftung